Grabungsfirma ReVe, Büro für Archäologie Bamberg/Bayern

Die Grabungsfirma ReVe, Büro für Archäologie Bamberg, führt seit 20 Jahren archäologische Sondagen, sowie bauvorgreifende oder baubegleitende Grabungen in enger Zusammenarbeit mit privaten und öffentlichen Auftraggebern und den betreuenden Denkmalsschutzbehörden durch. Vor allem in Bayern und Kärnten wurden seit der Firmengründung 1996 mehr als 300 Projekte in allen Größenordnungen erfolgreich abgeschlossen. Neben der Erforschung und Dokumentation aller vor- und frühgeschichtlichen Epochen von der Steinzeit bis zur Spätantike bildet die Mittelalter- bzw. Stadtkernarchäologie einen deutlichen Schwerpunkt in unserem Betätigungsfeld.

Die Ausbildung und langjährige Berufspraxis unseres Teams garantieren eine kosteneffektive und zeitnahe Abwicklung der Untersuchungen. Dabei ist die Berücksichtigung ökologischer Belange und Vorgaben selbstverständlich.

Die Kombination herkömmlicher archäologischer Verfahren mit modernen Methoden, darunter die tachymetrische Vermessung und CAD-Bearbeitung sowie die Digitalfotografie, mit denen die Fundsituationen und Funde dokumentiert werden, garantiert eine Objekt bezogene und effektive Durchführung. Die langjährige, enge Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege und die umgehende Kontaktaufnahme mit dem Bauherrn ermöglichen, eine schnelle und problemlose Bauabwicklung effizient und kostengünstig mit den archäologisch-wissenschaftlichen Anforderungen zu verbinden.

Leistungsspektrum

Die Durchführung einer Grabung beinhaltet nach den Richtlinien und Vorgaben der betreuenden Fachbehörde folgendes:

Planung und Dokumentation

  • Archivarbeit
  • gesamte Dokumentation in konventioneller und mit Standardsoftware kompatibler digitaler Form
  • Einrichtung eines lokalen Koordinatensystems mit Einhängung in die Landeskoordinaten
  • konventionelle und Tachymeter-Vermessung
  • photographische Dokumentation mit Digitalkamera, mit Kleinbild-Farb-Dia und Schwarz-Weiß-Negativen (mit Kontaktbogen bzw. Einzelabzügen), Erfassung aller Aufnahmen in Protokollen
  • Flächenpläne, Profil- und Detailzeichnungen üblicherweise im Maßstab 1:20, Dokumentation von Details, Gräbern und Grabanlagen im Maßstab 1:10, Handzeichnungen koloriert
  • Niveauplan der einzelnen Flächen, Niveaus der Einzelobjekte, separate Nivellierprotokolle
  • systematisierte Befundbeschreibungen auf Formblatt und in EDV-gestützter Erfassung
  • Schnittplan mit eingetragenen Profilen und Richtungsbezeichnung
  • Gesamtplan bzw. Übersichtsplan der Befunde in geeignetem Maßstab (1:50 od. 1:100) bzw. nach Angabe des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege
  • technisches Tagebuch
  • Anfertigung eines Grabungsberichts nach Abschluß der Feldarbeiten

Durchführung

  • situationsgerechte Profil- bzw. Schnittanlage und Abhubtiefe
  • Abtrag von Hand und maschineller Abtrag zur Anlage von Oberflächenplana und Profilen
  • sachgerechte Entnahme von Proben und Material für archäometrische Untersuchungen
  • vollständige und sachgerechte Bergung der Funde, ggf. als Blockbergung
  • Identifikation, Reinigung, Verpackung und Beschriftung der Funde mit Zuweisung zu lokalen Koordinaten, Überführung zur Restaurierung
  • Liste aller erfassten Fundobjekte mit Befundkorrellation

Diese Arbeiten erfolgen mit der üblichen Werkzeug-, Geräte- und Sicherheitsausstattung. Darüber hinaus steht eine an die speziellen Bedürfnisse archäologischer Arbeiten angepasste Ausrüstung zur Verfügung:

  • mobile und stationäre EDV zur Datenerfassung und CAD-Bearbeitung
  • eigener Materialcontainer
  • beheizbare, bei Bedarf teilbare Arbeitszelte mit je 72 m2 Grundfläche mit Ausleuchtung
  • Förderband und Kleinlastwagen (6t) mit Lastenkran (Hubleistung 1,7t)