|
| Bamberg Objekt: Schimmelsgasse 5 |
|
|
|
|
| Zeitraum/Dauer: 23. bis 31. März 1998, 5 Arbeitstage |
|
|
|
|
| Fragestellung: Dokumentation der durch die Baumaßnahmen gefährdeten Befunde |
|
|
|
|
| Auftraggeber: Privat: Herr Bruno Sieber |
|
|
|
|
| Wissenschafliche Betreuung: Bayer. Landesamt f. Denkmalpflege/Außenstelle f. Oberfranken, 96117 Memmelsdorf/Schloß Seehof |
|
|
|
|
| Örtliche Grabungsleitung: Mathias Hensch |
|
|
|
|
| Ergebnisse/Besonderheiten:Die archäologische Notdokumentation eines Fundamentgrabens auf dem Grundstück Schimmelsgasse 5 erbrachte erstmals in Bamberg archäologische Hinweise für eine Besiedlung des Mühlviertels am südlichen Regnitzufer in spätottonisch - frühsalischer Zeit. Wenngleich das stratifizierte Fundmaterial quantitativ sehr eingeschränkt ist, was mit den Grabungsumständen zu erklären ist, deuten die Schichtzusammensetzungen auf ungestörte, wenig verlagerte Schichtauflagen von der Zeit um 1000 bis in das 12. Jahrhundert hin. Eine erste Steinbebauung könnte es in unmittelbarer Nachbarschaft zum Grundstück Schimmelsgasse 5 bereits im 11./12. Jahrhundert gegeben haben. |
|
|
|
|
| Literatur: Ausgrabungen und Funde in Oberfranken 11, 1997 - 1998, Geschichte am Obermain Jahrbuch Colloquium Historicum Wirsbergense 22, 1999/2000. |
|
 |